Der Sicherheitsinformationsdienst (BIS)

Nachrichtendienst der Tschechischen Republik

Internationale Zusammenarbeit

In der Zeit, wann die Antizivilisationsrisiken globalen Ausmaß haben, ist die internationale Zusammenarbeit von Partnernachrichtendiensten, deren Aufgabe ist, die ernstlichen Bedrohungen vorauszusehen und zu eliminieren, unvertretbar und spielt die Schlüsselrolle. Ohne diese Zusammenarbeit wäre es gar nicht möglich, z. B. dem Terrorismus und der organisierten Kriminalität standzuhalten.

 

Die Zusammenarbeit von BIS mit einem ausländischen Nachrichtendienst wird von der Regierung gebilligt. Zurzeit ist der BIS berechtigt, bilateral mit mehr als hundert Diensten aus 65 Ländern zusammenzuarbeiten. Es gibt aktive Kontakte zu mehr als 60 Diensten. Unter dem BIS und seinen Auslandspartnern kommt es jährlich zum Austausch von tausenden Berichten und zu hunderten von persönlichen Tagungen. (Genaue Zahlen gibt es im Jahrbericht.) Die Hauptthemen der weiten internationalen Kontakte sind Terrorismus, organisierte Kriminalität, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, Handel mit Militärtechnik und mit konventionellen Waffen, Spionageabwehr und illegale Migration.

 

Am aktivsten ist die Kommunikation mit Partnern aus den Nachbarländern, mit denen wir gemeinsame Probleme und Erfahrungen teilen. Es gibt aktive Kommunikation auch mit Nachrichtendiensten der NATO-Länder. Die Zusammenarbeit im NATO-Rahmen führte den BIS, vor allem im Zusammenhang mit der Bekämpfung von internationalem Terrorismus, auch in solche Tätigkeitsbereiche, die früher nicht im Vordergrund seines Interessenbereiches standen. Im Fall dringenden Bedarfes, das aus dem unmittelbaren Risiko hervorgeht, ist der BIS bereit und fähig, die Verbindung auch zu Nachrichtendiensten, die nicht in der Reichweite seiner Kontakte stehen, anzuknüpfen.

 

 

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